Niehler
Freiheit

Verein zur Schaffung kulturell-kreativer Freiräume in Köln

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Ziele der Vereinsarbeit

Die Niehler Freiheit e. V. (Gründung: 07.02.2017) ist ein urbaner Kulturverein mit unmittelbar gemeinnützigem Zweck. Ziel des Vereins ist es, urbanen Lebensraum gemeinschaftlich zu schaffen, zu gestalten und kulturell zu nutzen. Die Immobilie, Vogelsanger Straße 385b, bietet dafür möglichen Entfaltungsraum.

Unsere Überzeugung

Wir wollen Raum schaffen zum Sein. Für uns, für andere, für jeden. Begegnen, Werken, Darstellen, Inspirieren – Sich Ausprobieren auf der Basis eines Zusammenkommens ist unsere Idee. Wir sind der Überzeugung, dass öffentliche, gemeinnützige Räume besonders in Großstädten ein zunehmend knappes Gut sind, das es zu schützen sowie gemeinschaftlich und auf Augenhöhe zu gestalten gilt. Damit der Mensch das entfalten kann, wozu er fähig ist.

Wir

Niehler Freiheit, eine Gruppe von unterschiedlichen Menschen, die etwas gemeinsam entstehen lassen möchten. Jeder trägt seinen Teil dazu bei. Freiwillig, in seinem eigenen Ermessen, aus einem eigenen Antrieb. Der Einzelne profitiert dabei durch das Gemeinsame. Das Erleben einer Zugehörigkeit. Die Stadt scheint ein anonymer Ort zu sein, viele Menschen bleiben sich doch fremd, begegnen sich nicht real. Wir möchten dem entgegenwirken, indem wir neue Formen der Begegnung schaffen. Der Verein Niehler Freiheit e.V. wurde am 7. Februar 2017 gegründet. Von Beginn an arbeiten etwa 40 aktive Mitglieder ehrenamtlich für den Verein – Tendenz steigend. Innerhalb des Vereins setzen sich verschiedene Kollektive für die unterschiedlichen kulturellen Schwerpunkte ein und führen eigenverantwortlich Veranstaltungen und Projekte auf dem Vereinsgelände durch. Offenheit und gegenseitiges Vertrauen waren und sind dabei unser Grundsatz. Es geht um das Finden einer Vereinbarkeit zwischen ausgelebtem Individualismus und harmonischer Gemeinschaft – um einen Ort, der durch ein gewolltes Zusammensein entsteht und lebt.

Räume und Projekte

Neben zahlreichen Werkstätten (einer Fahrrad-, Metall-, Holz- und Nähwerkstatt) wollen wir Ateliers, Proberäume mit Tonstudio, ein Fotolabor, ein Küchenbistro und eine Gärtnerei einrichten. Das klingt nach viel, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass wir auch viel möglich machen können. Manche der oben stehenden Räume sind bereits errichtet, andere befinden sich im Bau. Jedes Bau- und Renovierungsprojekt wird dabei von den Mitgliedern selbst umgesetzt. Dächer isolieren, Toiletten anschließen, Strom verlegen – für jeden Bereich gibt es Fachkräfte, die ihre Kompetenzen mit anderen teilen. Themenabende, eine von der Stadt geförderte Open-Air-Kino-Reihe, ein Bazar, Lesungen, Performances, Konzerte, Film-Dreharbeiten oder auch Ausstellungen sind erste Projekte von uns – weitere sind in Planung. Auf der Hoffläche soll im kommenden Jahr ein mehrstöckiges, mobiles Gebäude entstehen, das Co-Working Spaces, Ateliers und Kreativräume unter einem Dach vereint und gemeinsames Denken, Arbeiten und Träumen ermöglicht. Den Möglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt – der Raum wächst und füllt sich mit den Interessen und Fähigkeiten eines Jeden.

Der Ort

Unsere Arbeit nahm im Kölner Norden ihren Anfang. Im Niehler Industriegebiet zwischen Autowerkstätten und Lagerräumen haben wir in einer Industriehalle erste Räume zur Begegnung geschaffen und kulturelle Veranstaltungen organisiert, mit denen wir uns Ende 2016 in der Kölner Kultur-Szene einen Namen gemacht haben. Nun sind wir etwas näher an der Stadt – in Köln-Bickendorf, wenn auch weiterhin zwischen Autowerkstätten, wo wir einen neuen Raum kreieren. Zwischen Ehrenfeld und den Vororten Bickendorf und Vogelsang besetzen wir eine Schnittstelle im Stadtraum, die in den kommenden Jahren an Bedeutung und Interesse zunehmen wird. Wir haben eine große Fläche von 1000 qm, die wir nach und nach mit Infrastruktur und Kultur füllen, um einen Ort des kulturellen Austauschs zu schaffen. Sodass Kulturveranstaltungen und Bildungsangebote wie Workshops, Versammlungen, Konzerte und Events mannigfaltiger Art stattfinden können. Auf dem Gelände entstehen Räumlichkeiten für Kulturschaffende in Form von Proberäumen, Ateliers und projektbezogenen Arbeitsplätzen. Die unterschiedlichen Werkstätten und Einrichtungen bieten jedem die Gelegenheit (nicht)kommerzielle Projekte umzusetzen und gestalterisch tätig zu werden.

Ein Ort für Kultur- und Bildungsangebote.

Ein Ort für Kulturschaffende.

Ein Ort für jeden, der sich an etwas herantraut.