Yoshi Nardo & schlecht. Special Guest bernard.
Datum: Fr. 12 Juni
Einlass: 19:30
Beginn: 20:30
Der Stuttgarter Rapper Yoshi Nardo und das Kölner Duo schlecht. kombinieren in ihrer Musik mitreißende Flows, lyrische Komplexität und eingängige Hooks mit samplebasiertem Live Hip-Hop. Musikalisch und inhaltlich beeinflusst von Künstler*innen wie Kendrick Lamar, Little Simz und OG Keemo schafft das Trio ein einzigartiges Livekonzept, das sich stilistisch zwischen lockerem Boom Bap und modernem Trap bewegt. Yoshi Nardo verkörpert eine neue, reflektierte Art des Mannseins, indem er sich ehrlich mit seinen Gefühlen auseinandersetzt. Auf seiner ersten EP „Viersitzer“ (2025) beschäftigt er sich mit den Zukunftsängsten seiner Generation und prangert die dafür verantwortlichen politischen Zustände an, ohne sich dabei abgedroschener Floskeln zu bedienen. Feinsinnige Beobachtungen und vielfältige Referenzen und Zitate geben seinen Texten den Charakter eines Wimmelbilds, in dem es viel zu entdecken gibt.
schlecht. besteht aus dem Produzenten beatklempner und dem Drummer Johnny Walker, die mit ihrem Debütalbum „villa schlecht“ (2025) ein modernes „Coming of Age“-Werk geschaffen haben. Markenzeichen der Band ist die organische Mischung aus warmen Samples, knackigen Drums und druckvollem Bass. Geprägt von Einflüssen wie J Dilla und Funkvater Frank sind die hausgemachten Instrumentals immer voll von Patina und Charakter. Das Gepäck voller poetischer Texte und atmosphärischer Beats, machen sich die drei Freunde auf ihren Weg aus dem Keller in die Clubs.
Der in Düsseldorf geborene bernard. bringt seit mehr als drei Jahren seine selbst geschriebenen Texte und eine beeindruckend tiefgründige Präsenz auf die Bühne. Wenn er nicht gerade sein Soloprogramm performt, befasst er sich zusammen mit dem Künstler und Beatmaker c-ouvert mit der gemeinsamen musikalischen Vision, die bereits in dem Debütalbum snapshots (2024) und sophomore EP Plus (2025) ihren Ausdruck finden konnte. Die tiefe, energiegeladene und rauchige Stimme von bernard. schafft es unmittelbar die
Aufmerksamkeit eines Publikums auf sich zu ziehen und füllt, auch ohne Begleitung, jeden Raum mit Leben. Dabei fühlt sich bernard. besonders im HipHop zu Hause: Verwurzelt im Oldschool, Underground Rap scheut er sich nicht die Hände nach Jazz, Neo-Soul und R’n’B auszustrecken. Wie nur Wenige schafft er es, zu einer Masse zu sprechen, während sich doch jede:r Einzelne
individuell angesprochen fühlt. Mit seiner einzigartigen Stimme, fantasievoller Wortakrobatik und einem tiefen Verständnis für die Komplexität des Seins, schafft der junge Rapper ein Musikerlebnis, das Vielen nicht klar war, dass es ihnen eigentlich gefehlt hat.